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Intensivseminar
Kalte Nahwärme – Rechtssicher planen, umsetzen und betreiben
Rechtliche Besonderheiten bei Planung, Umsetzung und Betrieb kalter Nahwärmenetze erkennen und erfolgreich anwenden
Inhalt
Kalte Wärmenetze sind eine innovative Technologie der Wärmeversorgung. Sie werden im Rahmen der Wärmetransformation zunehmend als Wärmeversorgungslösung sowohl in Neubau- als auch in Bestandsgebieten betrachtet, geplant und umgesetzt.
Aufgrund der Netzinfrastruktur und der zentralen Wärmequellen einerseits und dem Einsatz dezentraler Wärmepumpen andererseits bewegen sich kalte Wärmenetze zwischen den herkömmlichen Kategorien der zentralen Wärmeversorgung auf der einen und der dezentralen auf der anderen Seite. Damit stellen sich sowohl verschiedene bekannte rechtliche Fragen aus diesen beiden Welten als auch neuartige Fragen, die spezifisch aus der Kombination der zentralen und dezentralen Elemente herrühren.
Das Webinar bietet praxisorientierte Einblicke in die rechtlichen Besonderheiten bei Planung, Umsetzung und Betrieb kalter Nahwärme.
Das Webinar wird von Barbara von Gayling-Westphal, Alisa Obert und Ulf Jacobshagen (Becker Büttner Held | PartGmbB) durchgeführt.
Im ersten Teil werden die Pflichten sowie die Interessen der relevanten Akteure (Netzbetreiber, Kommune und Gebäudeeigentümer) betrachtet. Dabei werden auch die jüngsten Novellen des Wärmeplanungsgesetzes (WPG) und des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG) berücksichtigt. Als Einstieg in die Projektumsetzung werden zudem die rechtlichen Besonderheiten beleuchtet, die bei der Nutzung der unterschiedlichen Wärmequellen zu beachten sind.
Im zweiten Teil des Webinars liegt der Fokus auf den Finanzierungs- und insbesondere Fördermöglichkeiten für kalte Wärmenetzprojekte. Dabei werden sowohl die gängigen Fördermöglichkeiten aus Sicht von Wärmenetzbetreibern (BEW) als auch von Gebäudenetzbetreibern und Gebäudeeigentümern (BEG) betrachtet.
Im dritten Teil wird eine Auswahl der gängigen Vertriebsmodelle sowie die damit einhergehenden rechtlichen Fragestellungen rund um Vertragsgestaltung, Preisgestaltung sowie Abrechnung dargestellt.
Lernziele
- Einordnung kalter Wärmenetze in die Wärmewende
- Rechtliche Rahmenbedingungen (WPG, GModG) verstehen
- Rollen, Rechte und Pflichten zentraler Akteure
- Rechtliche Anforderungen bei verschiedenen Wärmequellen
- Fördermöglichkeiten (BEW, BEG) anwenden
- Preisgestaltung und Preisregelungen
- Anforderungen an Messkonzepte und Abrechnung
- 14a EnWG: steuerbare Verbrauchseinrichtungen (z. B. Wärmepumpen)
Zielgruppen
Das Seminar richtet sich an Architekten, Unternehmens- und Energieberater, Planer, Contractoren, Energieversorgungsunternehmen, Stadtwerke, Energieagenturen, wissenschaftliche Institute, Banken und Versicherungen und Behörden.
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